Bishop Kurialchery Nature Cure & Yoga Centre

Edayirick Appuzha, 5.-9.2.2012

Nature Cure überleben

Unser nächstes Ziel ist wie gesagt eine ayurwedische „Nature Cure“ Klinik in einem Ort mit dem für uns unaussprechlichem Namen „Edayirick Appuzha“, nun schon weit im Süden Indiens in der der Nähe von Kottayam. Der Zug nach Kottayam fährt über Nacht und erreicht sein Ziel vormittags. Man merkt deutlich, dass es wärmer wird, die erste Nacht, in der ich gut ohne Decke auskomme. Wir haben uns nach längerem Überlegen entschieden, erst abends in der Klinik einzuchecken und uns tagsüber was in der Umgebung anzuschauen. Die Wahl fällt auf die „Kumarakom Backwaters“, eine Fluss- und Seeenlandschaft auf der man mit Hausbooten einen mehrtägigen Ausflug machen kann, mit Vollverpflegung und allem was dazu gehört. Ziemlich teuer, aber es soll sein Geld wert sein. Die Rikshafahrt dahin dauert allerdings etwas und es bleibt daher weniger Zeit als wir zunächst dachten. Schließlich organisieren Sabine und Lea ein kleines überdachtes Motorboot, dass uns 45 Minuten etwas rumschippert – für einen ziemlich beachtlichen Preis. Über die Fahrt selber kann ich wenig berichten: Ich habe mich ins Boot gelegt und den Ausflug über friedlich geschlafen.

Abends geht es dann per Bus in das „Bishop Kurialchery Nature Cure & Yoga Centre“. Das erste Problem ist, den Bus nach „Edayirick Appuzha“, zu finden. Nach etwas Sucherei finden wir die „Private Bus Station“, die man uns ans Herz gelegt hat. Das zweite Problem ist die Verständigung: Die Leute reden zwar Englisch mit uns, aber so stark eingefärbt, dass es kaum zu verstehen ist. Schließlich setzt uns jemand in einen Bus und man versichert uns, dass dies der richtige sei. Kurze Zeit später holt man uns raus und setzt uns in einen anderen Bus und man versichert uns, dass dies der richtige sei. Wir lassen alle Hoffnung fahren und rechnen mit dem schlimmsten, aber nach etwa 1 ½ Stunden wilder Fahrt durch die Berge erreichen wir unser Ziel doch. Es ist schon spät und Sister Jothi, die in Personalunion die Managerin, Yolaglehrerin und Ärztin ist (angeblich, ich persönlich habe da meine Zweifel) weist uns unsere Zimmer zu und gibt sonst wenig Auskünfte. Immerhin erfahren wir, dass 5:30 das Yoga anfängt und wir bekommen vor dem Schlafen noch eine Mahlzeit: Eine winzig kleine Banane und einen Klecks undefinierbarer Brei der aussieht als sei er aus aufgeweichten Bierdeckeln hergestellt, und exakt genauso schmeckt er auch. Auf die Verwendung irgendwelcher Gewürze, Salz oder Zucker wurde wohlweislich verzichtet, ganz im Dienste unserer angegriffenen Verdauung (die eigentlich gar nicht so angegriffen war, zumindest vor dem Genuss dieser Köstlichkeit). Sabine und Lea essen tapfer auf, ich selber dachte immer, ich kriege alles in mich rein, was mal kein Tier war. Im Lichte dieser Erfahrung aber kommt mir ein saftiges Steak irgendwie doch nicht mehr so unattraktiv vor. Ich beschließe, heute mal hungrig ins Bett zu gehen. Die Nacht ist allerdings ein Desaster, es ist und bleibt ziemlich warm, genauer gesagt die Art von feucht-warm, die alles an einem kleben lässt und so auf den Kreislauf drückt, dass sich eine bleierne Mattigkeit anstatt die Milde einer traumreichen Nacht auf mich senkt.

Der erste Tag

Am nächsten Morgen dann 5:00 aufstehen, um 5:30 fängt das Yoga an. Vermutlich deshalb so früh, weil Sister Jothi danach erst mal längere Zeit beten geht – wir sind hier in einer erzkatholischen Einrichtung. Schade eigentlich, denn nach dem Yoga ist erst mal bis 9:00 nichts, aber richtig erholsamen Schlaf findet man dann auch nicht mehr. Das Yoga findet in einer großen Halle statt, allerdings ist die zunächst nicht beleuchtet und beim Betreten kommt unerwartet eine Stufe, sodass ich mir beim stolpern meine rechte Hand (die von dem Unfall vor zwei Jahren eh schon mehr oder weniger invalide ist) ziemlich übel verstauche, da hab ich dann noch ein paar Tage was von.

Das Yoga selber ist ziemlich dürftig – etwa 30 Minuten eine kleine Auswahl der bekanntesten Yoga-Übungen, ganz am Anfang exerzieren wir 4x das Sonnengebet durch. Sister Yothi gibt im Kommandoton den Takt vor: „One – two- three –four – five – six- seven – eight”. Für Gesunde mag das noch angehen, aber für Leute die mit Rückenbeschwerden kommen (ich habe die Vorstufe eines Bandscheibenvorfalls, eine sogenannte „Vorwölbung“), sind diese Übungen nicht hilfreich, z.T. sogar ausgesprochen schädlich. Sabine macht gelegentlich deutlich, dass wir die Übungen nur teilweise mitmachen können, aber Sister Jothi lässt uns nichts durchgehen. Nach den 30 Minuten gibt es noch weitere 15 Minuten Pranayama und Spannungs- sowie Lockerungsübungen, das war‘s dann mit dem täglichen Yogaprogramm. Für ein ausgewiesenes Yoga-Institut ist das schon eine ziemliche Enttäuschung. Sehr beeindruckt bin ich allerdings davon, mit welcher Sorgfalt Sister Yothi vor und nach jeder Übung ihre Nonnentracht ordnet, sodass wir nicht etwa in die Verlegenheit geraten durch den Anblick ihrer Fußgelenke eine Überstimulation zu erleiden.

Dann die Anamnese bei Sister Yothi, sie trägt Gewicht und Blutdruck in ihre Unterlagen ein und lässt gleich erkennen, dass sie medizinisch auf dem allerneuestem Stand ist (Normalgewicht = Körpergröße – 100). Ein paar Standardfragen und ein kurzes Interview zu unseren Beschwerden, nach etwa 10 Minuten pro Person ist sie genau im Bilde, wie die Therapie auszusehen hat. Ich bekomme Physiotherapie und Mud-Pack, Sabine bekommt auch Physiotherapie und Mud-Pack. Und Lea auch. Ein weiteres Monitoring oder sonst irgendeine ärztliche Betreuung oder zumindest eine Sprechstunde oder ähnliches gibt es im Weiteren nicht.

Meine Physiotherapie sieht so aus, dass ich mich auf einen bäuchlings auf einen Behandlungstisch lege und zwei große Elektroden auf meinem Rücken geklebt werden. Matthew, der Therapeut, fragt kurz, wo es weh tut. Ich bin mir nicht sicher, ob ich will, dass er Strom durch meine Bandscheiben schickt und äußere mich eher verhalten, aber Matthew spricht kaum Englisch und würde mich eh nicht verstehen. Macht ja nichts, Hauptsache es fließt Strom. Und das tut es, und zwar so viel, dass ich vor Schmerz brülle und mich verkrampft aufbäume. Matthew versucht mich zu beruhigen und sagt etwas in die Richtung, dass es gleich besser werde. Kann ich wenig zu sagen, denn den Rest der Behandlung bekomme ich kaum noch mit. Danach wird mir irgendwas heißes auf den Rücken gelegt und man entlässt mich in unser Zimmer. Was so eine Strombehandlung mit „nature cure“ zu tun haben soll, will sich mir nicht ganz erschließen.

Später gibt es dann eine Ganzkörpermassage, aber längst nicht so gut, wie ich sie von früheren Aufenthalten in anderen Nature Cures in Erinnerung habe. Im Wesentlichen bekommt man jede Menge Öl auf den Körper verteilt und der Therapeut streift dann Arme, Beine, Bauch und Rücken lang, aber richtig massiert wird man nicht. Danach gibt’s noch „steam bath“, man wird in einen Holzkasten eingesperrt, nur der Kopf schaut raus während der restliche Körper wie ein Hefeklops im Dampf gegart wird. Kommt mir auch etwas vorsinnflutlich vor, vor allem wenn ich die ganze Elektrik drumrum sehe. Dann muss man ins Bad und versucht, das ganze Öl wieder vom Körper zu bekommen, was meine Bestände an Bio-Seife allerdings dramatisch angreift, sodass ich nachmittags erst mal ins nahegelegene Dorf laufe um mir größere Vorräte an Handseife zu kaufen. Vorher bekomme ich noch mein „mud pack“, das ist eine Schlammpackung für Augen und Bauch, die aber so in Tücher eingewickelt wird, dass man damit selber kaum in Berührung kommt. Problem auch hier: Mein Rücken. Teilweise liege ich anstatt der angekündigten 20 Minuten bis zu einer dreiviertel Stunde auf dem Rücken, was meine eh schon malträtierten Bandscheiben noch weiter reizt.

Das Essen von gestern abend ist übrigens leider keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Allerdings gibt es nun auch noch etwas Gemüse dazu. Das allerdings ist allerdingt mit soviel Öl gekocht und außerdem versalzen, dass ich mich ernsthaft frage, warum wir dann diesen Bierdeckelpamps essen müssen.

Schön gemacht ist der Garten, alles Blüten in Fliederfarben, passend zum Hausanstrich. Leider gibt es nur eine Betonstufe zum sitzen und es wird nachmittags unerträglich warm, sodass ich in meiner behandlungsfreien Zeit meist auf dem Bett liege und mit meinem Kreislauf kämpfe. Während dessen plärrt im Hintergrund laut der Fernseher, der von einigen indischen Gästen rund und die Uhr in Maximallautstärke betrieben wird. Die Zimmer sind alle ordentlich und frisch renoviert, leider geht aber in unserem Bad die Dusche nicht, statt dessen gibt es eine kleine Handbrause, aber die ist wohl eher was für Hobbits, für meinen lädierten Rücken ist das nichts und so beschränke ich mich auf das waschen meiner Füße. Üblicherweise gibt es in indischen Bädern einen kleinen Plastiknapf für den „Indian Shower“ (füllt man mit Wasser und gießt es sich über den Kopf), meine Bitte um einen solchen wird aber erst kurz vor unserer Abfahrt erfüllt.

Was mich auch immer wieder erstaunt, ist dass sich solche Institutionen oft so schwer mit der Ausstattung der Zimmer tun. Es gibt nur eine Lampe, die funktioniert – eine Neonröhre die sehr grelles, kaltes Licht produziert und nicht wirklich eine Kuschelstimmung aufkommen lässt. Es gibt zwar noch mehr Lampen im Zimmer, aber die sind alle nicht angeschlossen oder außer Betrieb. Übrigens werden hier, wie auch sonst in Indien, häufig Energiesparlampen eingesetzt. Dabei geht es allerdings weniger um Umweltschutz sondern hauptsächlich darum, Stromkosten zu sparen, denn Entsorgungsmöglichkeiten gibt es soweit die mir von verschiedener Seite gegebenen Auskünfte korrekt sind, keine. Sprich, entweder landen die quecksilberhaltigen Lampen im Hausmüll und damit irgendwo in der näheren Umgebung (Hausmüll wird idR einfach irgendwo hingekippt und soweit möglich verbrannt), oder man bewahrt die defekten Lampen wie den sonstigen Elektroschrott auch, einfach bis zum Sanktnimmerleinstag im Schrank auf.

Ich habe mir deshalb schon vor Jahren angewöhnt, wenn ich in Indien länger irgendwo bin, eine kleine Nachtischlampe zu kaufen oder eine im Gepäck mitzunehmen. Allerdings braucht man dann auch gleich Verlängerungskabel und Mehrfachstecker, denn pro Zimmer gibt es idR nur eine Steckdose, und die ist grundsätzlich immer dort, wo man sie am wenigsten brauchen kann, idR in Kopfhöhe neben dem Türrahmen, wo auch die Schalter für Licht und Propreller sind. Das macht oft auch etwas abenteuerliche Konstruktionen nötig, um Handy oder Laptop aufzuladen, den die Kabel der Netzteile sind meist zu kurz, um das Gerät beim Aufladen irgendwo abzulegen. Die deutschen Stecker passen übrigens meist in die indischen Steckdosen, aber oft sind die Metallklammern in den Dosen zu groß oder so ausgelutscht, dass die Stecker darin keinen Halt finden, kurz man muß die Stecker irgendwo so in der Dose verkanten, dass dauerhaft Kontakt hergestellt wird. Meist eine ziemlich wackelige Angelegenheit, bei der der Stromfluss häufig von reger Funkenentwicklung begleitet wird und die Metallkontakte der Stecker schnell schwarz werden. Oft riecht es auch so nach verschmortem, dass man nicht weiß, ob das nur der ganz normale Betrieb der Steckdose ist, oder einem gerade das Netzteil anfängt zu schmelzen. Bei den teilweise heftigen Überspannungen durchaus nicht unwahrscheinlich. Sehr häufig kommt es auch vor, dass z.B. beim Laptop bestimmte Gehäuseteile unter Spannung stehen, aber ich habe aufgehört, mir um solche Details viele Gedanken zu machen.

Der zweite Tag

Morgens wieder 5;30 Yoga, freundlicherweise übertragen die umliegenden Hindutempel ihre morgendlichen Gebete in voller Lautstärke über Lautsprecher, das fängt so gegen 5:30 an und zieht sich meist bis 8:30 hin. Vermutlich ist das ein gut nachbarschaftlicher Hinweis an die zahlreichen christlichen Institutionen in dieser Gegend, dass sie hier nichts zu melden haben. Uns bewahren diese Klänge davor, in der Zeit zwischen Yoga und Frühstück nochmals in den Schlaf zu verfallen und so haben wir reichlich Zeit, uns Gedanken über praktizierte Harmonie zwischen den Religionen zu machen.

Nach dem Frühstück, an dem mich mal wieder nur die winzige Banane wirklich erfreut, dann noch mal die Elektrobehandlung. Trotz meiner Bitte, den Strom etwas zu reduzieren, bekomme ich wieder die volle Dröhnung. Diesmal wurden offensichtlich die Elektroden zu nahe an meiner Wirbelsäule platziert, jedenfalls ist für den Rest des Tages mein Rücken komplett taub, ich bin aber dankbar, dass mir wenigstens noch meine Beine gehorchen. Auch der Rest ist so wie gestern, inklusive dem Essen.

Zwischendurch gibt es ab und zu irgendwelche undefinierbaren Getränke, irgendwelche Tees und Säfte, die aber sehr gewöhnungsbedürftig schmecken. Am besten ist der sogenannte „Kaffee“, irgendeine sehr dünne Plörre, die aber auch nicht im allerentferntesten was mit Kaffee zu tun hat, dafür aber so süß ist, dass mir fast schlecht davon wird. Eigentlich sollen wir ja viel trinken während der Behandlung, aber man hält uns mit Trinkwasser sehr kurz, es gibt ein paar mal eine Thermoskanne mit heißem Wasser, das aber einen sehr intensiven Beigeschmack hat. Erst habe ich die Vermutung, dass es über einem Holzfeuer erhitzt wurde, was wir schon von anderen Ashrams kennen und den intensiven Rauchgeschmack erklären würde. Allerdings scheint es sich tatsächlich um irgendwelche Kräuter oder Gewürze zu handeln, allerdings sehr bittere. Gelegentlich scheint man uns auch Knoblauch ins Trinkwassern zu geben, was besonders unangenehm schmeckt. Vielleicht wurde aber auch der Topf, in dem das Trinkwasser erhitzt wurde, nicht ordentlich gespült und der Geschmack kommt daher.

Was wirklich nervig ist, fast noch mehr als die zunehmenden Rückenschmerzen (ich kam nach einjähriger Bewegungstherapie in Deutschland fast schmerzfrei hierher), ist dass es kaum Privatsphäre gibt, das Personal geht in unserem Zimmer ganz nach Belieben ein und aus, ständig gibt es was hinzustellen oder abzuholen und für den jeden Vorgang muss man gleich mehrfach in unser Zimmer. Vor allem das tägliche Saubermachen unseres Zimmer wird auf lauter kleine Aktionen quer über den Tag verteilt: Erst fegen, später wischen, irgendwann dann das Bad, dann die Betten neu beziehen und für den Mülleimer kommt sie auch noch mal. So viel Dreck produzieren wir eigentlich gar nicht, aber in einer katholischen Einrichtung herrscht offensichtlich ein strenges Regiment.

Abreise

In der darauf folgenden Nacht wird die Situation mit meinem Rücken dramatisch schlechter, ich habe die schlimmsten Rückenschmerzen meines Lebens und weiß kaum noch, wie ich damit umgehen soll. Am nächsten Morgen bin ich mit den Nerven am Ende. Sabine hatte vorher schon signalisiert, dass sie etwas enttäuscht von dem allen hier ist, und so werden wir uns schnell einig, dass heute der letzte Tag für uns ist und wir morgen mit Lea in Richtung Kottayam abreisen. Ich informiere Sister Yothi über meinen Zustand, aber sie gibt sich relativ ungerührt und schlägt vor, dass ich es mal mit Kizihil (Ayurvdische Massage mit heißen Kräutersäckchen) versuche. Ich willige schließlich ein, bekomme dann aber trotz heftiger Proteste wieder eine Ganzkörpermassage verpasst (in der Abrechnung sehe ich den Grund: Sie wird mit mehreren hundert Rupies abgerechnet) und zum Schluss werden mir die heißen Kräutersäckchen auf die Wirbelsäule geknallt. Was die Situation eher verschlechtert.

Abends gibt es dann noch ein kurzes Gespräch mit Sister Jothi, aber die lässt nichts an sich ran und meint, ich müsste mehr Zeit geben. Das meine ich aber durchaus nicht, Sabine kommt zum selben Schluss, Wir checken also Abends aus und fahren am nächsten Morgen zusammen Lea ab. In dem Maße, wie wir Abstand zwischen uns und dem Nature Cure herstellen, verschwinden übrigens meine Bandscheibenschmerzen wieder und nach 2 Tagen bin ich wieder auf Normalniveau.

Abschließend noch kurz ein paar Worte zum Thema Ayurveda. Die Wurzeln des Wortes „Ayurveda“ liegen im Sanskrit, etwa von „Ayu“ (Leben) und „Veda“ (Wissen), also in etwa die „Wissenschaft des Lebens“, wie sie zuerst vor etwa 2000 Jahren in den „Veden“ dokumentiert wurde. Die Ursprünge dürften aber weiter zurückreichen. Im Kern geht es um einen Ausgleich zwischen den drei Elementen „vata“ (Luft), „pitta“ (Feuer) und „kapha“ (Wasser oder Erde). Ein Ungleichgewicht führt zu Krankheiten und wird u.a. durch eine „innere Reinigung“ und Anwendungen (z.B. Massage) mit Kräutern und Öl therapiert.